Für die Sicherung der Rente sind neue und nachhaltige Konzepte gefragt

01.12.2016

Von Abercron hält den von den Koalitionspartnern CDU/CSU und SPD vorgelegten Vorschlag zur Reform der Rente für den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Der jetzt für die Wahl zum Deutschen Bundestag 2017 im Wahlkreis Pinneberg nominierte CDU-Kandidat Dr. Michael von Abercron hält den von den Koalitionspartnern CDU/CSU und SPD vorgelegten Vorschlag zur Reform der Rentenversicherung für den kleinsten gemeinsamen Nenner der großen Koalition.

„Es ist bedauerlich“, so von Abercron, „dass selbst eine so große Mehrheit offenbar nicht ausreicht, die dringend notwendigen Struktur-Veränderungen in unserem Sozialversicherungssystem in die Tat umzusetzen.“

Seit langer Zeit ist klar: Ohne nachhaltige Veränderungen ist eine Reduzierung des heutigen Rentenniveaus von 48% auf 43% nicht zu verhindern, es sei denn, man will bis zum Jahr 2030 entsprechend hohe Beitragssätze einführen. Deshalb muss eine zukünftige Bundesregierung Wege aufzeigen, wie die Rente in einer sich ändernden Arbeitswelt und Bevölkerungsstruktur gesichert werden kann, ohne die Beitragszahler zu überfordern und ganze Rentnergenerationen zu Sozialfällen werden zu lassen.

Auch wenn jetzt von den Regierungsparteien die ersten kleinen Schritte in die richtige Richtung unternommen werden, werde ich mich für den Fall meiner Wahl, verstärkt für stabile Rentenbeiträge und den weitgehenden Erhalt der Rentenhöhe einsetzen. Dies sind wir allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern insbesondere aber den nachwachsenden Generationen schuldig.

Es kann nicht sein, dass in Zukunft die Renten der Durchschnittsverdiener ohne staatliche Zuschüsse nicht ausreichen, den Lebensunterhalt sicherzustellen. Es muss verhindert werden, dass die Bürgerinnen und Bürger, die über ihr ganzes Erwerbsleben Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen, im Alter dafür nicht mehr herausbekommen als die heutige Grundsicherung.

Es geht darum, entsprechende Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehören auch bessere Anreize für eine private Altersvorsorge.

Vermögenswirksame Leistungen in Arbeitnehmerhand und Überlegungen, eine Versicherungspflicht für Selbständige einzuführen, ohne den Zwang, dies nur über die gesetzliche Rentenversicherung abdecken zu müssen, wäre eine Überlegung wert.

Wer dies immer wieder auf die lange Bank schiebt, weil publikumswirksame Prestigeobjekte und andere vermeintliche Wohltaten bessere Wahlergebnisse versprechen, hat die Grundprinzipien unserer Sozialen Marktwirtschaft nicht verstanden, die auf Leistung, sozialer Sicherung und Wohlstand für alle beruht. „Die Politik hat die Verantwortung, Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Diesem Grundsatz fühle ich mich verpflichtet“, so Michael von Abercron.