05.08.2011
Hilfseinrichtung braucht selbst Unterstützung
Die Lage ist weiter dramatisch. Am 1. Juni berichteten die EN darüber, dass sich die Elmshorner Familienbildungsstätte in großer finanzieller Not befindet. Leiterin Hanna Braatz hatte Alarm geschlagen, weil das Land die Fördermittel fürs Kursprogramm für dieses Jahr um 15 Prozent und für das nächste um weitere 15 Prozent gekürzt hat. Damit fehlen im laufenden Jahr 8500 Euro, im nächsten schon 17 000 Euro. Als wäre das nicht genug: Weil das Ministerium den Verteilungsschlüssel änderte, der nun kleinere Einrichtungen bevorzugt, fehlen weitere Tausende von Euro.
Wie kritisch die Situation ist, spricht Braatz nach kurzem Überlegen in aller Deutlichkeit aus: „Wenn wir es nicht schaffen, diese zwei Jahre zu überstehen, werden wir die Einrichtung schließen müssen.“ Ihre große Hoffnung richtet sich darauf, dass die bevorstehende Landtagswahl dazu führt, dass die Einsparungen bei den Familienbildungsstätten noch einmal grundsätzlich überdacht werden. Dann wären tatsächlich nur zwei Jahre zu überbrücken.
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